3. Einzelinklusion

Rechtliche Grundlage: Ein sog. „Förderdiagnostischer Bericht“ belegt einen sonderpädagogischen Förderbedarf.

Entscheiden sich die Eltern bei sonderpädagogischem Förderbedarf für die Beschulung an der Regelschule und besteht dort keine Kooperationsklasse, so kann das Kind als Einzelinklusionsmaßnahme vom MSD betreut werden. Der zeitliche Umfang der Betreuung richtet sich nach den Ressourcen der Förderschule und beträgt momentan eine Wochenstunde. Es besteht für die diagnostizierten Kinder die Möglichkeit zu lernzieldifferentem Unterricht und Notenaussetzung. Der Schüler / die Schülerin wird in die nächste Jahrgangsstufe versetzt, wenn er / sie die Inhalte des individuellen Förderplans erfüllt hat.

Besteht der Status des sonderpädagogischen Förderbedarfs, so haben Inklusionsschüler an den Regelschulen den gleichen rechtlichen Status wie Schüler am Sonderpädagogischen Förderzentrum. Der Schulabschluss kann extern am SFZ Ingolstadt I gemacht werden. Für Berufsschulpflicht und Ausbildung gelten die gesonderten Bedingungen wie für Schüler des Förderzentrums, sofern kein Ausbildungsplatz erreicht wird:

Schülerstatus: Inklusionsschüler

 

Autor: Linhardt